Reisetagebuch: Kultur in Hongkong

TempelanlageAm Donnerstag stand Kultur auf dem Programm. Wir besuchten die Tempelanlage „Wong Tai Sin“. Diese war von Hochhäusern umgeben,  so dass sie wie in einer Art Tal wirkte. Trotz des Wochentags war die Anlage gut von Touristen und/oder Gläubigen besucht – ich möchte gar nicht wissen, wie voll es am Wochenende ist… Im hinteren Teil war es zum Glück ruhiger. Hier waren in mehreren Becken Schildkröten und Kois zu sehen. Erstere sonnten sich auf Steinen und schubsten sich gegenseitig herunter bei dem Versuch den besten Platz zu bekommen.
Hier wurde auch eine Reiseteilnehmerin von Chinesen gebeten, mit aufs Foto zu kommen. Glenn erklärte, dass das in China oft passiert. Blonde hellhäutige Frauen wären in China etwas sehr Besonderes.

Restaurant hinter WasserfallUnser Mittagessen nahmen wir in dem vegetarischen Restaurant „Chi Lin Vegetarian“ im Park „Nam Lian Garden“ ein, das sich hinter einem Wasserfall befand. Wir wählten für uns alle ein 4-Gänge-Menü. Damit war sichergestellt, dass etwas Passendes für jeden von uns dabei wäre. Und so war es auch. Neben gebratenem Tofu in süßsaurer Soße mit Ananas gab es gekochtes Tofu mit Mangold, gekochte Pilze und frittierte Süßkartoffel. Als Beilage natürlich Reis. Das Essen mit Stäbchen bereitet mir Probleme – ich war schon die letzten Male nicht so erfolgreich mit ihnen, als ich damals mit Glenn in Vietnam war.

Der Park und das Kloster sind schön. Obwohl auch von riesigen Gebäuden umgeben kommt man hier zu Ruhe. Ich hätte hier Tage verbringen können. Feng Shui in größter Perfektion. Wir saßen noch längere Zeit an einem See und schauten uns auch das Kloster ausgiebig an.

360 Grad Panorama vom Chi Lin Tempel in Hongkong bei Nan Lian Garden Photosphere

Teich in Nam Liam Garden

Als Abendprogramm nahmen wir uns die Lasershow am Hafen vor. Es war viel los, trotzdem gelang es uns einen guten Platz zu finden. Die Show war aber leider eher enttäuschend. Aus den blinkenden Gebäuden und den von den Gebäuden in den Nachthimmel strahlenden Lasern hätte man mehr machen können.

Beim Abendessen fragte uns Glenn, ob uns aufgefallen wäre, dass er immer als letzter bedient wird – scheinbar halten andere ihn wirklich für unseren Guide. Nach dem Essen bei einem sehr guten Inder machten wir noch den „Night Market“ unsicher. Die Händler handelten hier aggressiver. Die USB-Sticks kamen uns hier zu günstig vor. Als Glenn die Verkäuferin deswegen befragte – er sprach von schlechten Erfahrungen, die man schon gemacht hätte und ob man die Sticks vorgeführt bekommen bzw. testen könne – schaute sie nach unten und sagte, dass sie nicht wissen, worum es gehe und dass die Sticks nicht zu testen wären. Damit war der Fall klar. Um kurz nach 0 Uhr kamen wir im Hotel an. Da wir am nächsten Morgen relativ früh raus wollten, schrieb ich diesen Blogeintrag erst heute.

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