Reisetagebuch: Ein halber Tag Hongkong

Ein wenig übermüdet kamen meine Reisegruppe und ich nach einem Zwölfstundenflug in Hongkong an. 27 Grad, der Himmel bedeckt. Zum Glück gab es bisher keine Probleme. Das Gepäck war vollzählig, die richtige Buslinie zum Hotel wurde schnell gefunden und die Hotelzimmer waren inklusive WLAN vorhanden. Dies ist sicher vorallem unserem persönlichen Guide und Reisegruppenmitglied zu verdanken: Einem kleinen, schlacksigen Chinesen, den ich liebevoll „Glenn“ nenne – mit seiner Schirmmütze erinnert er mich an den gleichnamigen Charakter aus „The Walking Dead“. Er spricht kantonesisch und klärt so viele Dinge schneller als wir auf englisch.

Hongkong

Aber zurück zu Hongkong: Die Stadt ist sehr faszinierend. Abgesehen von den gerade für die im Social-Media-Bereich aktiven Menschen wichtigen und reichlich vorhandenen WLAN-Netzen, findet man sehr hohe und beeindruckende Bauten, die leider teilweise ein wenig heruntergekommen aussehen.

Da wir vermeiden wollten, aufgrund der Zeitverschiebung in einen falschen Rhythmus zu kommen, erkundeten wir die Stadt sofort anstatt am Nachmittag zu schlafen. Die vielen Leuchtreklamen flashten uns in unserem halbwachen Zustand umso mehr. Die Stadt wirkt hektisch. Sie lebt. Wir schauten uns das nähere Hotelumfeld – Läden, Restaurants, Markstände – an, um einen Überblick zu erhalten. Wir aßen heute, wen wundert es, asiatisch und beschlossen uns noch den abendlichen Hafen anzusehen. Eine gute Entscheidung: Wenn man den Hafen besichtigt, dann sollte dies abends geschehen. Die Beleuchtung der Gebäude in Verbindung mit dem Wetter erzeugte eine tolle Stimmung und ich fand es Schade, nicht über eine geeignete Kamera zu verfügen, um dieses Bild gut festzuhalten. Anschließend kehrten wir ins Hotel zurück, um zeitig ins Bett zu gehen.

Hongkong Hafen

8 Gedanken zu „Reisetagebuch: Ein halber Tag Hongkong“

  1. Was machst du den in Hongkong? Und so ohne Bescheid zu geben das du verreist? Ich hoffe du hast viel Spass auf deiner Reise, egal wo es dich hin bringt.
    Vor ein paar Jahren war ich mal zwei Wochen in Singapur, das ist auch so eine krasse Stadt.

  2. Hey Phil!
    Auf dass du gesund, bis oben hin voll mit den wahnsinnigsten Eindrücken und möglichst umangestrengt wieder nach Hause kommst.
    Bis dahin, genieße jede Minute und sieh bloß zu, dass du da nicht irgendwo im Knast landest… :o)
    Ich erwarte dich zu Hause mit Kaffee, Kuchen und ordentlich Neugier auf die Photos und Geschichten!
    Gruß,
    Julia

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