Tara Air Kleinflugzeug in Lukla Nepal

Der Flughafen von Lukla und Flug nach Kathmandu

Heute flogen wir von Luka zurück nach Kathmandu. Es war ein kleines Abenteuer, fühlten wir uns im kleinen Flugzeug wie in vergangenen Zeiten. Unser Start sah dann sicher ungefähr so aus:

Der Flughafen von Lukla

Wie gestern schon erwähnt, ist Lukla einer der zehn gefährlichsten Flughäfen der Welt, was aber eher den Landeanflügen bei Wetterumschwüngen geschuldet ist. Der Flughafen ist wirklich klein. Umso interessanter war es, wie viele Leute hier durchgeschleust wurden. Unser Flug hatte Verspätung, was meine Nervosität nicht gerade senkte. Sowohl die kurze Startbahn, als auch die alten Flugzeuge verunsicherten mich – diese Flugzeuge wären mit Sicherheit in Deutschland nicht mehr zugelassen worden.Tara Air Kleinflugzeug in Lukla NepalIm Flugzeug war es sehr eng. Insgesamt war für 16 Leute Platz – und wir konnten in Dreier-Reihen platznehmen. Die Instrumententafeln wirkten auch ein wenig älter. Wenigstens sahen die Piloten sehr fähig aus – was eine Uniform nicht alles ausmacht. Von der Stewardess wurden uns Bonbons und Watte für die Ohren gereicht- also nur die Watte für die Ohren, nicht auch die Bonbons. Diese waren für den Luftdruckausgleich. Die Bonbons waren witzigerweise von der Yeti-Airline, obwohl wir Tara Air mit flogen.Flugzeug Cockpit der Tara Air Maschine mit Instrumententafel

Shoppen in Kathmandu

Wir landeten sicher in Kathmandu und kamen wieder im Shakti-Hotel unter. Es war hier „unten“ gleich viel heißer als „oben“. Wir wollten noch einen kleinen Park den „Garden of Dreams“ besichtigen und auf dem Weg dahin noch ein wenig shoppen. Es war sehr anstrengend, da in den schmalen Gassen und engen Straßen viel los war. Roller, Autos und viele Fußgänger. Auch wurden wir schnell als Touristen erkannt und angesprochen. Mir wurde einmal Obst und zweimal Drogen angeboten – ich frage mich, was das über mein Erscheinungsbild aussagte. Meine Mitreisenden wollten noch ein Musikinstrument eine Ocean-Drum kaufen, fanden aber nur ein verschlossenes Musikgeschäft vor.Musikgeschäft in Kathmandu

Der „Garden of Dreams“ kostete leider Eintritt und da es in einer Stunde dunkel wurde, verzichteten wir auf den Besuch. Auf dem Rückweg kamen wir an dem Musikgeschäft vorbei, das jetzt offen war. Wie wir später erfuhren, wurde dem Besitzer gesagt, dass Kundschaft da war. Wieso er allerdings hoffte, dass wir wieder kommen würden, wussten wir nicht. Es dauerte ein wenig bis die anderen ihre Ocean-Drum-Exemplare ausgesucht hatten. Von den Klangqualitäten waren diese sicher gleich, nur hatte jede ein eigenes einzigartiges Motiv. Zurück im Hotel ruhte ich mich erst einmal aus – die vielen Menschen und das Gewusel hatten mich doch ein wenig geschafft.Blumenkettenladen in Kathmandu

Das Abschiedsessen mit uneren Guides

Mit unseren Guides Man und Dawa hatten wir noch unseren Abschiedsabend. Es gab ein leckeres Mehrgängemenü. Auch wurde wieder Alkohol ausgeschenkt, bei dem sich meine Reisengruppenmitglieder zwar nicht komplett wehren konnten. Aber zumindest konnten sie dieses Mal überzeugend Stopp sagen. Eine Gruppe junger Künstler tanzte traditionell zu nepalesischer Musik. Auch übergaben wir unseren Guides bei dieser Gelegenheit die Umschläge mit Trinkgeld, die wir heute vorbereitet hatten. Wir hatten mit Hilfe unserer Hotelrezeption mehrere Worte unter anderem „Che-Che“ in Anspielung auf die Abschiedsfeier in Thadokoshi auf die Umschläge schreiben lassen.Nepalesisches Mehrgänge Menü

 

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