Ein Rückblick auf das WGT 2014

Impressionen vom WGT und Heidnisches Dorf „Scheiße, ist das heiß!“ – so hätte ebenfalls der Untertitel für das diesjährige WGT lauten können, war aber eher der Ausspruch einiger WGT-Teilnehmer.
So kam es, dass eher der Schatten auf dem Agra-Gelände oder im heidnischen Dorf aufgesucht wurde, anstatt in die heißen und feuchten Konzerthallen zu gehen. Dass das Line-Up dieses Jahr nicht so verlockend war wie die letzten Jahre, mag das Übrige dazu beigetragen haben.

Mein persönliches Highlight – neben der Treffen mit vielen tollen Leuten – war, wie vor zwei Jahren, der Vortrag von Mark Benecke: Mark Benecke und ich auf dem WGTWar es vor zwei Jahren noch ein ganzer Fall, wurden dieses Jahr viele kleine Einzelfälle beleuchtet, in denen er eindrucksvoll aufzeigte,
wie aufgrund fehlenden Hintergrundwissens, der fehlenden Vorstellungskraft oder einfach des Nichtsehenwollens von falschen Grundannahmen ausgegangen und damit die falschen Schlüsse gezogen wurden. Dies führte u.a. zu gerichtlichen Fehlurteilen oder zur Suche von Mördern, die es gar nicht gab. Ich hoffe, ich habe euch mit diesen vagen Angaben neugierig gemacht. Wer noch nie auf einer Veranstaltung von Mark Benecke war, dem rate ich, eine zu besuchen. Es sind zwar zum Teil schockierende Fälle und Bilder zu sehen, aber aufgrund der interessanten Thematik und der Anekdoten zu den Fällen, die sie ungewollt(?) komisch machen, nur zu empfehlen. Nach dieser Veranstaltung konnten durstige Besucher Gratisgetränke aus der neuen Produktreihe „Blutgruppe“ des Varonths testen.

Lustig war auch die Busfahrt in der letzten Nacht vom Agragelände zum Bahnhof. Ein Bus stellte seine Anzeige von „Dienstfahrt“ auf „Bahnhof“ um. Wir stiegen schnell ein und fragten, ob wir es denn auch pünktlich zur Abfahrt der nächsten Nachtlinie schaffen würden. Der Busfahrer bejahte und machte für alle Fahrgäste die Ansage:“Wir fahren direkt über die B2 zum Bahnhof. Bitte festhalten!“ Er fuhr dann auch tatsächlich wie der Henker, aber in gefühlten 10 Minuten waren wir wirklich am Hauptbahnhof.

Fazit: Weniger Konzerte als die letzten Jahre besucht, dafür noch mehr tolle Menschen getroffen 😀

6 Gedanken zu „Ein Rückblick auf das WGT 2014“

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